Fernwärmenetz Stadt St. Gallen, Cellere baut mit

Fast 42 Prozent des Energiebedarfs der Stadt St.Gallen entfallen auf die Wärmeversorgung. Entsprechend gross ist das Potenzial, im Sinne des städtischen Energiekonzepts 2050 die Effizienz und Umweltverträglichkeit bei Heizung und Warmwasseraufbereitung zu erhöhen. Zum Beispiel mit Fernwärme – einer bewährten Lösung im sparsamen Umgang mit Ressourcen.

Knapp 86 Prozent der Stadt St. Galler Stimmbevölkerung haben an der Abstimmung vom 26. November 2017 dem Ausbau des Fernwärmenetzes im Osten der Stadt zugestimmt. Das ist bereits die zweite Ausbauetappe die bis im Jahr 2022 abgeschlossen werden soll. Die Umsetzung der ersten Phase wurde erst dieses Jahr beendet.

Mit dem Ausbau kann die Abwärme aus der städtischen Kehrichtverbrennung genutzt werden. Dies kommt den Quartieren im Osten der Stadt zugute. Dafür braucht es eine neue Fernwärmezentrale. Die Kosten belaufen sich auf rund 65.5 Millionen Franken.

Der Ausbau erfolgt von Westen nach Osten. 2018 bis 2020 wird das Museumsquartier mit neuen Leitungen erschlossen, ebenso die Gebiete Langgasse, Bach und Heiligkreuz. Von 2019 bis 2021 sind die Quartiere Neudorf, Achseln, St. Finden, Zil und Wilen an der Reihe. Als letzte Teiletappe von 2020 bis 2022 werden die Gebiete Halden, Grütli und Schuppis erschlossen.