„Der Rückkehrer“

Name: Ratko Spasov
Beruf: Bauführer / Niederlassungsleiter Rotkreuz, Mitglied der Geschäftsleitung Region Zentralschweiz

Ratko Spasov, Bauführer

Ratko, du hast einen speziellen Werdegang bei Cellere. Erzähl davon:

Im April 2011 begann ich mit dem Praktikumsjahr während der Bauführer-Ausbildung. Im 2013 bis Anfangs 2016 war ich in der Firma Cellere als Bauführer tätig, danach war ich für rund zwei Jahre bei einem Konkurrenz-Unternehmen, wo ich dazumal als Strassenbauer die Lehre absolvierte. Im Jahr 2018 bin ich dann wieder zurück zu Cellere gekehrt und arbeite nun in der Niederlassung in Rotkreuz. Seit November 2019 bin ich als Niederlassungsleiter zuständig für eine Region, die die Kantone Zug, Luzern, Zürich, Uri, Schwyz, Nidwalden und Obwalden einbezieht.

Das tönt nach einem grossen Einzugsgebiet …

Ja, das ist es. Aktuell haben wir beispielsweise einen Auftrag in Andermatt UR und einen in Adliswil ZH. Das sind weite Distanzen. Wir sind in verschiedenen Regionen tätig.

Was beinhaltet die Arbeit als Bauführer?

Unsere Bauführer und ich betreuen unsere Baustellen. Ich begleite mein Team jeweils bei den Startsitzungen und Abnahmen, unterstütze sie laufend bei deren Baustellen.

Bei meiner Arbeit ist der Kundenkontakt sehr wichtig. Ich versuche möglichst alle Wünsche zu erfüllen und einen regen Austausch mit ihnen zu teilen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, die Bauherrschaften mit dem Endergebnis zufrieden zu stellen.

Nebst diesen Tätigkeiten bin ich auch für die operative Führung der Mitarbeitenden in Rotkreuz zuständig und betreue das Sekretariat. Wir haben rund 45 Mitarbeitende in Rotkreuz, auch temporäre Angestellten, für die ich ebenfalls verantwortlich bin. Ausserdem helfe ich vermehrt noch beim Offertwesen mit.

Was schätzt du an deinem Job?

Die Vielfältigkeit. Ich bin jeden Tag in Kontakt mit unterschiedlichen Personen und kein Tag ist wie der andere. Mir gefällt, wenn die Baustellen abgeschlossen sind und ich sehe, was wir geleistet haben. Dann ist das „Krampfen“ der vorherigen Wochen gleich vergessen…

Das bedeutet?

Wir befinden uns im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Dabei ist ein Preisdruck oft spürbar. Mir persönlich ist es wichtig, dass die Ausschreibungen fair und klar verlaufen sind – damit man weiss, was man kalkulieren sollte und es auch bei der Ausführung keine Missverständnisse gibt.

Apropos Zufriedenheit: Wie zufrieden bist du mit deinem aktuellen Arbeitgeber?

Natürlich sehr. Die Cellere Bau AG ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition. Der Umgang untereinander ist sehr angenehm und respektvoll. Dank der Grösse des Unternehmens haben wir hier vielseitige Arbeiten und das gefällt mir sehr. Ausserdem schätze ich das mir erbrachte Vertrauen der Firma, insbesondere in Bezug auf meine neue Funktion. Auch speziell die neue GL-Konstellation mit Urs Neff und Hanspeter Andreoli an meiner Seite – ich kann ich extrem viel profitieren.

Und was machst du, wenn du gerade nicht als Bauführer arbeitest?

Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern. Gerne würde ich auch wieder Reisen gehen. Neue Kulturen zu erfahren und Länder zu entdecken hat mich schon immer fasziniert.

Dein nächstes Reiseziel?

Ich würde gerne die Philippinen mit meiner Familie bereisen. Am liebsten für einen ganzen Monat, um den nächsten Winter an der Sonne zu verbringen und Kraft zu tanken.

Interview: Carla Loop